| 24.06.2010 | SIGNAL IDUNA Gruppe 2009: Ertragreicher Wachstumskurs fortgesetzt Operatives Ergebnis und Eigenkapital weiter kräftig gestiegen
Die SIGNAL IDUNA Gruppe blickt sehr zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 zurück.
Zum 1. Februar 2009 fusionierte die SIGNAL IDUNA BKK mit der Vereinigten IKK zur SIGNAL IDUNA IKK. Die neue bundesweit geöffnete Krankenkasse zählt mit einem Haushaltsvolumen von zwei Milliarden Euro, 140 Service-Centern und über einer Millionen Versicherten zu den TOP 20 der deutschen gesetzlichen Krankenkassen.
Zum 1. April 2009 haben sich die SIGNAL IDUNA Gruppe und der Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. zu einem erweiterten Gleichordnungskonzern zusammengeschlossen. Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat sich damit um einen erfolgreichen Anbieter privater Krankenvoll- und Krankenzusatzversicherungen verstärkt.
Den Bereich Finanzdienstleistungen hat die Gruppe durch den Erwerb des Münchener Bankhauses Reuschel & Co. Kommanditgesellschaft erweitert. Am 1. März 2010 schlossen sich die konzerneigene Conrad Hinrich Donner Bank AG, Hamburg und Reuschel unter dem Namen „Donner & Reuschel“ zur viertgrößten deutschen Privatbank zusammen.
Am 14. September 2009 hat die SIGNAL Unfallversicherung die Rheinische Spiegelscheiben Versicherung a.G. übernommen.
Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat außerdem im September 2009 mit der „Servicepartner der Versicherungsmakler AG“ (SDV AG) eine neue Maklerbetreuungsgesellschaft gegründet, die sich positiv entwickelt.
„Die SIGNAL IDUNA hat ihre Position am Versicherungsmarkt deutlich ausgebaut und steht auf einem sehr soliden und sicheren Fundament“, sagt Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe anlässlich der diesjährigen Bilanzpressekonferenz am 24. Juni in Hamburg. „Die SIGNAL IDUNA Gruppe“, so Reinhold Schulte weiter, „zeigt eine besondere Stärke als Allfinanzkonzern, dem es gelingt, erfolgreich sowohl Versicherungs-, als auch Finanzdienstleistungsunternehmen zu integrieren. Den ersten Meilenstein setzten wir mit dem Zusammenschluss zwischen den SIGNAL Versicherungen und der IDUNA NOVA Gruppe zur SIGNAL IDUNA Gruppe im Jahr 1999 - seit der Zeit sind weitere Unternehmen unter das Dach der SIGNAL IDUNA Gruppe gekommen. Wir streben nicht nach Größe um jeden Preis, aber suchen auch weiterhin gezielt Partner, die zu uns passen.“
Die Beitragseinnahmen der SIGNAL IDUNA Gruppe stiegen im Jahr 2009 um 14,2 Prozent auf 5,27 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,6 Milliarden Euro). Damit verfügt das Unternehmen über eine gute Basis, um zukünftige Anforderungen zu bewältigen.
Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,1 Milliarden Euro). Das ist eine Steigerung von 7,4 Prozent.
Die von der SIGNAL IDUNA Gruppe verwalteten Vermögensanlagen (einschließlich der Finanztöchter) wuchsen im Jahr 2009 um mehr als zehn Milliarden Euro auf rund 50,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 40,2 Milliarden Euro).
Die SIGNAL IDUNA Gruppe steigerte das operative Ergebnis vor Steuern um 28,8 Prozent auf 771,4 Millionen Euro (Vorjahr: 598,9 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 70,2 Millionen Euro (Vorjahr: 60 Millionen Euro).
Dank der auf Solidität und Sicherheit ausgerichteten Kapitalanlagepolitik konnte das Eigenkapital bei den Personenversicherern der Gruppe erneut gesteigert werden: um 4,4 Prozent auf 402,3 Millionen Euro bei der SIGNAL Kranken und um 5,1 Prozent auf 173,8 Millionen bei der Deutscher Ring Kranken. Die IDUNA Leben erhöhte ihr Eigenkapital um 4,4 Prozent auf 287,6 Millionen Euro. Bei der SIGNAL IDUNA Allgemeine Versicherung AG beträgt das Eigenkapital 413,4 Millionen Euro. Das konsolidierte Eigenkapital der SIGNAL IDUNA Gruppe erhöhte sich auf insgesamt 987,9 Millionen Euro.
Aufgrund der hohen Kapitalkraft sowie der traditionell auf Sicherheit und langfristig stetigen Anlageerfolg ausgerichteten Kapitalanlagepolitik kann die SIGNAL IDUNA Gruppe die jüngsten Verwerfungen an den Kapitalmärkten gut bewältigen. Reinhold Schulte. „Unsere Kunden profitieren von unserer konservativen und sehr risikobewussten Kapitalanlagepolitik.“ Diese Politik wurde kürzlich durch den dem Haus SIGNAL IDUNA gleich in drei Kategorien zuerkannte AWARD der Zeitschrift „portfolio institutionell“ gewürdigt. Die Jury zeichnete die SIGNAL IDUNA Gruppe für die beste Portfoliostruktur der gesamten Branche aus.
Die wachstumsorientierte Geschäftspolitik setzt das Unternehmen auch im Jahr 2010 erfolgreich fort:
Am 8. Juni haben die SIGNAL IDUNA Gruppe und die Baloise Group einen Vertrag über die Neuordnung der Deutscher Ring Gesellschaften unterzeichnet.
Durch die Neuordnung der Gesellschaften des Deutschen Ring kommen rund 250 neue Außendienstpartner zur SIGNAL IDUNA Gruppe. Bereits im Jahr 2009 verzeichnete die SIGNAL IDUNA Gruppe einen Nettozuwachs von 120 Außendienstpartnern.
Mit der Entflechtung der Beteiligungen des Deutschen Ring zum 30. Juni 2010 hält der Gleichordnungskonzern SIGNAL IDUNA 50,89 Prozent an der Vertriebsgesellschaft OVB Holding AG (IDUNA Leben 29,61 Prozent und DR Kranken 21,28 Prozent). Außerdem übernimmt die SIGNAL IDUNA den Krankenversicherungsbereich der Maklermanagement AG. Auch damit wird die Vertriebskraft weiter ausgebaut.
Gestärkt wurde auch das Segment der Schaden- und Unfallversicherung. Zu diesem Zweck hat die SIGNAL IDUNA Gruppe im Juni 2010 die Minderheitsbeteiligung der ARAG (26 Prozent) an der ALLRECHT Rechtsschutzversicherung AG Düsseldorf übernommen. Die ALLRECHT und die seit dem Jahr 2008 zum Konzern gehörende DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG, Wiesbaden werden rückwirkend zum 1. Januar 2010 verschmolzen. Damit ist die SIGNAL IDUNA Gruppe der achtgrößte Rechtsschutzversicherer Deutschlands.
Die SIGNAL IDUNA IKK, Dortmund, und die IKK Nordrhein, Bergisch Gladbach, werden zum 1. Juli 2010 zur Vereinigten Innungskrankenkasse (Vereinigte IKK), Düsseldorf, fusionieren. Die Vereinigung der beiden Kassen stärkt die Innungskrankenkassen deutlich, was auch den traditionell engen Verbindungen der SIGNAL IDUNA zum Handwerk zugute kommt.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der SIGNAL IDUNA Gruppe betrug rund 13.000 Mitarbeiter. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 9 Prozent. In diesem Jahr wird es durch die Trennung der Deutscher Ring Versicherungsgesellschaften zu einer weiteren Steigerung auf über 13.600 Mitarbeiter kommen.
In den ersten fünf Monaten diesen Jahres stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Vertriebsergebnis konnte um über 11 Prozent gesteigert werden und bestätigt so die weitere positive Entwicklung der SIGNAL IDUNA Gruppe.
Pressestelle Kontakt: Edzard Bennmann Tel.: (0231) 1 35 35 39 Fax: (0231) 1 35 13 35 39 E-Mail: edzard.bennmann@signal-iduna.de
Priska Flinzer-Frömmling Tel.: (040) 41 24 38 34 Fax: (040) 41 24 490 38 34 E-Mail: priska.flinzer-froemmling@signal-iduna.de
Kirstin Zeidler Tel.: (040) 35 99 27 37 Fax: (040) 35 99 22 97 E-Mail: kirstin.zeidler@deutscherring.de |
| 09.06.2010 | SIGNAL IDUNA Gruppe und Baloise Group unterzeichnen Entflechtungsvertrag für Deutscher Ring
- Eckpunktepapier in Entflechtungsvertrag überführt. - Deutscher Ring-Gesellschaften werden vollständig entflochten. - Alle Mitarbeiter erhalten ein Arbeitsplatzangebot. Vertriebspartner wechseln entsprechend des vereinbarten Eckpunktepapiers. Gemeinsame Beteiligungen werden neu geordnet. - Gespräche mit dem Betriebsrat sollen umgehend aufgenommen werden.
Hamburg, Basel, Dortmund, 9. Juni 2010 – Die SIGNAL IDUNA Gruppe und die Baloise Group haben einen Entflechtungsvertrag für die Deutscher Ring-Versicherungsgesellschaften unterzeichnet. Die Parteien streben an, die personelle Neuordnung bis zum Jahresende 2010 durchzuführen, die vollständige Entflechtung soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.
Die wesentlichen Inhalte des Entflechtungsvertrags waren bereits auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 27. April dieses Jahres bekannt gegeben worden.
Die Mitarbeiter der Verwaltungsbereiche, die Doppelarbeits¬verträge haben, sollen je zur Hälfte zur DR Leben/Sach und zur DR Kranken/SIGNAL IDUNA Gruppe wechseln. Die Neuordnung orientiert sich an dem bisherigen Tätigkeitsschwerpunkt und den operativen Notwendigkeiten. Die persönlichen Präferenzen der Mitarbeiter werden nach Möglichkeit berücksichtigt.
Die Vertriebspartner der gemeinsamen Stammorganisation, die bisher für den Vertrieb aller drei Deutscher Ring-Versicherungs¬gesellschaften tätig waren, sollen entweder in die Stammorganisation von SIGNAL IDUNA/DR Kranken oder von DR Leben/Sach wechseln können. Im Ergebnis werden die Sach- und Leben-Bestände künftig bis zu 55 Prozent von Vertriebspartnern der Baloise-Seite und bis zu 45 Prozent von Vertriebspartnern der SIGNAL IDUNA betreut. Für die Krankenbestände ist grundsätzlich ein Verhältnis von 50/50 vorgesehen. Um größtmögliche Kontinuität für die Kunden zu gewährleisten, sollen die Vertriebspartner mit ihren Versicherungsbeständen wechseln. Die Bestände selbst verbleiben bei DR Leben/Sach beziehungsweise DR Kranken, werden aber trotz des Wechsels von den Vertriebspartnern weiter betreut.
Den Maklervertrieb wollen die Vertragsparteien spartenbezogen aufteilen. Der DR Kranken-Bereich wird aus der maklermanagement.ag herausgelöst, DR Leben führt die maklermanagement.ag für das Lebengeschäft weiter. Die exzellente Positionierung des DR Kranken und der DR Leben/Sach wird in den jeweiligen Gesellschaften fortgeführt.
Die gemeinsamen Beteiligungen werden neu geordnet. Der DR Kranken übernimmt seinen Anteil von 17,56 Prozent an der OVB Holding AG und hält danach 21,28 Prozent. Der Gleichordnungskonzern SIGNAL IDUNA wird danach 50,89 Prozent an der OVB Holding AG halten (IDUNA Leben 29,61 Prozent). Die Auswirkungen der Änderungen der Beteiligungsverhältnisse auf die jeweiligen Rechnungslegungen werden die Parteien zu gegebener Zeit gesondert mitteilen. Die personelle Besetzung des Aufsichtsrats der OVB Holding AG wird einvernehmlich geregelt, wobei SIGNAL IDUNA und Baloise Group jeweils zwei Vertreter stellen werden; die SIGNAL IDUNA erhält den Vorsitz, den stellvertretenden Vorsitz und benennt zusätzlich einen dritten, unabhängigen Vertreter. Beide Parteien wahren ihre Interessen wie bisher über einen Stimmbindungsvertrag.
An der Deutscher Ring Bausparkasse bleiben DR Kranken und DR Leben/Sach unverändert beteiligt. DR Leben/Sach wird alleiniger Eigentümer der ZEUS Vermittlungsgesellschaft.
Beide Parteien werden die Marke „Deutscher Ring“ jeweils mit dem Zusatz für das Lebens-, Sach- beziehungsweise Krankenversicherungsgeschäft weiterführen.
Die Kosten der Entflechtung tragen beide Parteien im Verhältnis der langjährigen Kostenschlüssel. Damit entfallen 60 Prozent der Kosten auf die Baloise Group und 40 Prozent auf die SIGNAL IDUNA Gruppe.
Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe, sagt: „Die Unterzeichnung des Entflechtungsvertrags ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer einvernehmlichen Neuordnung der Deutscher Ring-Gesellschaften. In der neuen Konstellation haben die Vertriebspartner und Mitarbeiter verbesserte Wachstums- bzw. Entwicklungsperspektiven und werden für ihre Kunden ein starker Versicherungspartner sein.“
Dr. Martin Strobel, Vorsitzender der Konzernleitung der Baloise Group, betont: „Durch die Unterzeichnung des Entflechtungsvertrags wird unser Zeitplan und unser Business Case noch einmal bestätigt. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Kunden, Vertriebspartner, Mitarbeiter und Aktionäre: Wir liefern, was wir versprochen haben.“
Dr. Frank Grund, Vorstandsvorsitzender von Deutscher Ring Leben/Sach und Basler Versicherungen, erklärt: „Wir haben jetzt eine gute Voraussetzung geschaffen für partnerschaftliche Verhandlungen mit dem Betriebsrat – zum Wohle aller Beteiligten.“
Nächste Schritte Auf Basis des unterzeichneten Entflechtungsvertrags werden zeitnah Gespräche mit dem Betriebsrat, den Führungskräften und den Mitarbeitern der Deutscher Ring-Versicherungsgesellschaften stattfinden. Die Parteien streben an, die personelle Neuordnung bis Ende 2010 durchzuführen. Die vollständige Entflechtung inklusive der Entflechtung der IT soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.
Kontakt: Edzard Bennmann, SIGNAL IDUNA, Tel. +49 40 4124-2925 Philipp Senn, Baloise Group, Tel. +41 61 285 84 67 |
| 02.06.2010 | Rechtsschutz: ALLRECHT und DEURAG fusionieren - Keine betriebsbedingten Kündigungen
Wiesbaden/Düsseldorf/Dortmund/Hamburg. Die ALLRECHT Rechtsschutzversicherung AG, Düsseldorf, und die Wiesbadener DEURAG Deutsche Rechtsschutzversicherung AG werden unter dem Namen DEURAG, Wiesbaden/Düsseldorf, zukünftig gemeinsame Wege gehen. Betriebsbedingte Kündigungen wird es beim Zusammenschluss der beiden SIGNAL IDUNA-Töchter nicht geben.
Am 29. Juni wollen die Vorstände der Versicherer den Verschmelzungsvertrag unterzeichnen. Die Fusion wird rückwirkend zum 1. Januar 2010 wirksam. Damit sind die Bestrebungen der SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/Hamburg, ihre Rechtsschutzaktivitäten zu bündeln, abgeschlossen.
„Zukünftig werden die Unternehmen unter dem Namen DEURAG Deutsche Rechtsschutzversicherung AG gemeinsam am Markt auftreten“, erläutert Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe. Die neue DEURAG ist sodann mit einem Marktanteil von 4,7 Prozent und einer Beitragseinnahme von 144 Millionen Euro der deutschlandweit achtgrößte Rechtsschutzversicherer. Die bisherigen Standorte bleiben erhalten Dem Vorstand gehören zukünftig Christian Appelkamp, Karlheinz Kutschenreiter, Udo Steinhorst und Dr. Thomas Wolf an.
Die 50 Düsseldorfer Mitarbeiter der ALLRECHT behalten ihre alten Arbeitsplätze. Synergien will die DEURAG in den Stabsbereichen heben, doch verzichtet das Unternehmen ausdrücklich auf betriebsbedingte Kündigungen. Die Stabsaufgaben, die bisher der ehemalige ALLRECHT-Minderheitenaktionär ARAG wahrgenommen hat, sollen zurückgeholt werden. Die SIGNAL IDUNA hatte die ARAG-Anteile Ende Mai übernommen.
Neben ihren eigenen innovativen Versicherungslösungen für Familien und gewerbliche Kunden verfügt die DEURAG künftig mit ihrer neuen Produktlinie ALLRECHT über weitere leistungsstarke Angebote im privaten Rechtsschutzbereich und über besondere Highlights für mittelständische Betriebe in Handwerk, Handel und Gewerbe. Während Rechtsschutz der Marke ALLRECHT wie bisher über die Ausschließlichkeitsorganisationen der SIGNAL IDUNA und des Münchener Vereins angeboten wird, soll der Vertrieb der unter dem bewährten Label DEURAG vorgehaltenen Versicherungen weiterhin durch Maklerorganisationen erfolgen. |
| 31.05.2010 | Fusion der SIGNAL IDUNA IKK mit der IKK Nordrhein: Reinhold Schulte begrüßt Fusion unter neuem Namen
Die SIGNAL IDUNA IKK, Dortmund, und die IKK Nordrhein, Bergisch Gladbach, werden zum 1. Juli 2010 zur Vereinigten Innungskrankenkasse (Vereinigte IKK), Düsseldorf, fusionieren. Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/Hamburg, begrüßte die Fusion: „Die Vereinigung der beiden Kassen stärkt die Innungskrankenkassen deutlich, was auch den traditionell engen Verbindungen der SIGNAL IDUNA zum Handwerk zugute kommt.“ Auch den neuen Namen der fusionierten Kasse kommentierte Schulte positiv: „Die SIGNAL IDUNA IKK ist, wie im Übrigen andere Innungskrankenkassen auch, Kooperationspartnerin der SIGNAL IDUNA und keine Unternehmenstochter. Die neue Bezeichnung Vereinigte IKK ist also nicht nur folgerichtig, weil ein eingeführter guter Name wiederbelebt wird, sondern vermeidet zukünftig diesbezügliche Verwechselungen.“
Neben der neuen Vereinigten IKK kooperiert die SIGNAL IDUNA bundesweit eng mit vier weiteren Innungskrankenkassen. Für die Versicherten dieser Kassen bietet die SIGNAL IDUNA unter dem Namen ISIfair exklusiv vier Krankenzusatztarife an, die den gesetzlichen Versicherungsschutz ergänzen: von Versicherungsleistungen nach Unfällen über Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) bis hin zu umfangreichen Leistungen für Zahnersatz. Kinder sind in dreien der Tarife beitragsfrei mitversichert. Bisher haben sich rund 20.000 IKK-Versicherte für einen ISIfair-Tarif entschieden. |
| 26.05.2010 | Rechtsschutz: SIGNAL IDUNA übernimmt ALLRECHT- Anteile der ARAG
Die SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/Hamburg, wird die Minderheitsbeteiligung der ARAG an der ALLRECHT Rechtsschutzversicherung AG, Düsseldorf, übernehmen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die ARAG hatte bis jetzt 26 Prozent am Düsseldorfer Rechtsschutzversicherer gehalten.
„Mit dem Erwerb der ALLRECHT-Anteile haben wir einen weiteren Schritt getan, um unsere Rechtsschutzaktivitäten zu bündeln“, so Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe. Ende des Jahres 2008 hatte der Allfinanzkonzern die DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG, Wiesbaden, erworben, die in einem nächsten Schritt mit der ALLRECHT verschmolzen werden soll. Dabei werden alle Arbeitsplätze erhalten bleiben. Über genauere Einzelheiten wird man sich Anfang Juni 2010 einigen.
„Mit Blick auf die fortschreitende Internationalisierung unseres Rechtsschutzgeschäftes ist es sinnvoll, deutsche Minderheitsbeteiligungen zu überprüfen“, begründet ARAG Vorstandschef Dr. Paul-Otto Faßbender die Veräußerung der ALLRECHT-Anteile. So hat die ARAG ihrerseits zu Beginn des Jahres das Rechtsschutz-Portfolio des italienischen Versicherers UGF Assecurazioni in Rückdeckung übernommen. Das Portfolio hat insgesamt ein Volumenpotenzial von 25 Millionen ?.
Über SIGNAL IDUNA: Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor mehr als 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gründeten. Heute bietet sie sämtliche Vorsorge- und Finanzprodukte aus einer Hand in einem Haus an. Knapp 13 000 Mitarbeiter betreuen über 13,5 Millionen Kunden. Die Beitragseinnahmen belaufen sich pro Jahr auf über 5,2 Milliarden Euro.
Der ARAG Konzern ist der international anerkannte unabhängige Partner für Recht und Schutz. Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Mit seinen 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,4 Milliarden ?. Außerhalb Deutschlands ist die ARAG in weiteren zwölf europäischen Ländern und den USA für ihre Kunden aktiv. Auf dem US-amerikanischen Rechtsschutzmarkt nimmt die ARAG heute eine Spitzenposition ein. Darüber hinaus ist der Konzern in Spanien und Italien mit seinen Rechtsschutzprodukten Marktführer.
Kontakt: Edzard Bennmann, SIGNAL IDUNA, 0231-135 35 39 Klaus Heiermann, ARAG, 0211- 963 2219 |
| 27.04.2010 | SIGNAL IDUNA Gruppe und Baloise Group einigen sich auf Eckpunkte der Neuordnung des Deutschen Ring
- Die Vorstände der Baloise Group und die Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe haben sich nach intensiven Verhandlungen auf die Eckpunkte einer Neuordnung des Deutschen Ring geeinigt. - Eine Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet, der entsprechende Vertrag soll in Kürze folgen. - Alle Mitarbeiter erhalten ein Arbeitsplatzangebot. Je die Hälfte der Mitarbeiter mit Doppelarbeitsverträgen bekommt ein Arbeitsplatzangebot von der Deutscher Ring Leben beziehungsweise der Deutscher Ring Kranken/SIGNAL IDUNA Gruppe. - Die Vertriebspartner der Stammorganisation, die bisher für den Vertrieb aller drei Deutscher Ring-Versicherungsgesellschaften zuständig waren, haben das Angebot, künftig entweder in die Stammorganisation von SIGNAL IDUNA/Deutscher Ring Kranken oder Deutscher Ring Leben/Sach zu wechseln. - Deutscher Ring Leben/Sach vertreiben weiterhin exklusiv Deutscher Ring-Kranken-Produkte. - Der Deutscher Ring Kranken übernimmt seinen Anteil von 17,56 Prozent an der OVB Holding AG und hält danach 21,28 Prozent. Nach dem Eckpunktepapier haben sich die Parteien darauf geeinigt, nach Abschluss des Entflechtungsvertrages die künftige Besetzung des Aufsichtsrates der OVB einvernehmlich zu regeln. SIGNAL IDUNA und Baloise Group stellen jeweils zwei Vertreter im Aufsichtsrat der OVB; die SIGNAL IDUNA erhält den Vorsitz und benennt zusätzlich einen dritten, unabhängigen Vertreter. Beide Parteien sind an einer erfolgreichen Weiterentwicklung der OVB interessiert und werden zum besten Wohle des Unternehmens zusammenarbeiten. Sie wahren ihre Interessen wie bisher über einen Stimmbindungsvertrag.
Hamburg, Basel, Dortmund, 27. April 2010 – Die Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe und die Vorstände der Baloise Group haben sich auf die Eckpunkte einer Neuordnung der Deutscher Ring-Versicherungsgesellschaften geeinigt: Danach werden die Baloise-Töchter Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG und Deutscher Ring Sachversicherungs-AG (DR Leben/Sach) vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. (DR Kranken) getrennt. Alle Mitarbeiter erhalten ein Arbeitsplatzangebot und werden in Zukunft nur noch einen Arbeitgeber haben. Von den Mitarbeitern mit Doppelarbeitsverträgen bekommt die Hälfte ein Arbeitsplatzangebot von der DR Leben und die andere Hälfte von der DR Kranken/SIGNAL IDUNA Gruppe. Die gemeinsame Stammorganisation der Deutscher Ring-Versicherungsgesellschaften wird ebenfalls neu geordnet. Eine Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet, ein entsprechender Vertrag soll in Kürze folgen.
Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe, sagt: „Mit der Verhandlungslösung schaffen wir Klarheit und Sicherheit für die Mitarbeiter des Deutschen Ring und können nun eine Neuordnung zügig umsetzen. Gleichzeitig haben wir die Attraktivität des Deutscher Ring Kranken und damit der SIGNAL IDUNA Gruppe für unsere Mitglieder, Kunden, Vertriebspartner und unsere Mitarbeiter erheblich erhöht, denn wir haben unsere Vertriebskraft, unser Produktangebot und die Entwicklungsmöglichkeiten im Konzern gestärkt.“ Dr. Frank Grund, Vorstandsvorsitzender von DR Leben/Sach und Basler Versicherungen, erklärt: „Wir freuen uns, dass die Zeit der Unsicherheit für alle Beteiligten nun endlich beendet ist. Mit der Einigung haben wir eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um unseren im März letzten Jahres angekündigten Plan jetzt mit voller Kraft umzusetzen und DR Leben/Sach und Basler Versicherungen enger miteinander zu verzahnen. Dabei werden wir Hamburg zum Kompetenzzentrum Leben und Bad Homburg zum Kompetenzzentrum Sach ausbauen.“
Neuordnung der gemeinsamen Stammorganisation Die Vertriebspartner, die bisher für den Vertrieb aller drei Deutscher Ring-Versicherungsgesellschaften zuständig waren, haben das Angebot, künftig entweder in die Stammorganisation von SIGNAL IDUNA/DR Kranken oder DR Leben/Sach zu wechseln. Um größtmögliche Kontinuität für Kunden zu gewährleisten, wechseln die Vertriebspartner mit ihren Versicherungsbeständen. Die Bestände selbst verbleiben bei DR Leben/Sach beziehungsweise DR Kranken, werden aber trotz des Wechsels von den Vertriebspartnern weiter betreut. Im Ergebnis werden die Sach- und Leben-Bestände künftig zu 55 Prozent von Vertriebspartnern der Baloise-Seite und zu 45 Prozent von Vertriebspartnern der SIGNAL IDUNA betreut. Für die Krankenbestände ist ein Verhältnis von 50/50 vorgesehen. Für den Wertverlust im Bestand der DR Sach sowie den Verlust von Vertriebskraft der DR Leben zahlt die SIGNAL IDUNA Gruppe einen Ausgleich. In Zukunft werden die Vertriebspartner, die zur DR Leben/Sach wechseln, wie bisher Produkte von DR Leben/Sach sowie Basler Versicherungen vertreiben. Darüber hinaus werden sie exklusiv Produkte des DR Kranken vertreiben. Die Vertriebspartner, die zur SIGNAL IDUNA Gruppe wechseln, werden in Zukunft neben den Produkten des DR Kranken auch die Lebens- und Sachversicherungen der SIGNAL IDUNA Gruppe anbieten.
Neuordnung des Maklervertriebs Die Makler und Mehrfachagenten sollen auch weiterhin optimal unterstützt werden. Hier wird der Maklervertrieb spartenbezogen aufgeteilt und die exzellente Positionierung des DR Kranken und der DR Leben/Sach in den jeweiligen Gesellschaften fortgeführt.
Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter Die Mitarbeiter der Verwaltungsbereiche, die Doppelarbeitsverträge haben, werden je zur Hälfte zur DR Leben und zur DR Kranken/SIGNAL IDUNA Gruppe wechseln. Die Neuordnung orientiert sich an dem bisherigen Tätigkeitsschwerpunkt und den operativen Notwendigkeiten. Die persönlichen Präferenzen der Mitarbeiter werden nach Möglichkeit berücksichtigt, unter Besitzstandswahrung am Standort Hamburg. Ziel ist es, dass in Zukunft jeder Arbeitnehmer nur noch einen Arbeitgeber hat. Die Vertragspartner haben zugesichert, dass bis zum Abschluss der Neuordnung alle Prozesse, die für den ordnungsgemäßen Geschäftsablauf notwendig sind, aufrechterhalten werden. DR Leben/Sach und DR Kranken werden Gespräche mit den Betriebsräten aufnehmen, um eine gute Lösung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden.
Neuordnung der gemeinsamen Beteiligungen Der DR Kranken übernimmt seinen Anteil von 17,56 Prozent an der OVB Holding AG und hält danach 21,28 Prozent. Nach dem Eckpunktepapier haben sich die Parteien darauf geeinigt, nach Abschluss des Entflechtungsvertrages die künftige Besetzung des Aufsichtsrates der OVB einvernehmlich zu regeln. SIGNAL IDUNA und Baloise Group stellen jeweils zwei Vertreter im Aufsichtsrat der OVB; die SIGNAL IDUNA erhält den Vorsitz und benennt zusätzlich einen dritten, unabhängigen Vertreter. Beide Parteien sind an einer erfolgreichen Weiterentwicklung der OVB interessiert und werden zum besten Wohle des Unternehmens zusammenarbeiten. Sie wahren ihre Interessen wie bisher über einen Stimmbindungsvertrag. An der Deutscher Ring Bausparkasse bleibt der DR Kranken unverändert beteiligt. DR Leben/Sach übernimmt die 35-Prozentige Beteiligung der DR Kranken an der ZEUS Vermittlungsgesellschaft, wird dadurch alleiniger Eigentümer und unterstützt das Unternehmen bei der eingeleiteten Neuausrichtung. Auch die übrigen Beteiligungen werden gemeinsam neu geordnet. Beide Parteien werden die Marke „Deutscher Ring“ jeweils mit dem Zusatz für das Lebens-, Sach- beziehungsweise Krankenversicherungsgeschäft weiterführen. Die Kosten der Entflechtung tragen beide Parteien im Verhältnis der langjährigen Kostenschlüssel. Damit entfallen 60 Prozent der Kosten auf die Baloise Group und 40 Prozent auf die SIGNAL IDUNA Gruppe. Integration Baloise Group Die Baloise Group wird nach der Entflechtung die engere Vernetzung ihrer Deutschlandgesellschaften vorantreiben, um so eine Plattform für ertragreiches Wachstum zu schaffen. Die bestehenden Stärken werden in Kompetenzzentren gebündelt, die Produktpaletten zu einem starken Angebot vernetzt. DR Leben/Sach werden zusammen mit den Basler Versicherungen die strategische Geschäftseinheit der Baloise Group in Deutschland bilden. Dr. Martin Strobel, Vorsitzender der Konzernleitung der Baloise Group, erläutert: „Die Neuordnung ist eine sehr gute Nachricht für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden, unsere Vertriebspartner und auch unsere Aktionäre, weil wir damit eine klare Grundlage für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Baloise Gruppe gelegt haben. Unser Business Case in Deutschland ist voll intakt.“ Die Baloise Group geht von jährlichen Synergien für sich in Höhe von 20-25 Mio. Euro aus. Dem stehen einmalige Kosten gegenüber, die etwa dem 1 - 1,5-fachen einer Jahressynergie entsprechen. Diese einmaligen Kosten der Baloise Group umfassen die Entflechtung und die engere Verzahnung der deutschen Gesellschaften.
Integration DR Kranken Der DR Kranken wird als eine Obergesellschaft des Gleichordnungskonzerns SIGNAL IDUNA fortgeführt. Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe, erläutert: „Die SIGNAL IDUNA Gruppe wird somit in Zukunft mit zwei Krankenversicherungsvereinen am Markt auftreten und so ihre Stärke bei Maklern, freien Vertrieben, Außendienstpartnern und bei Kunden innerhalb der Gruppe ausbauen und für sich nutzen.“ Schulte führt weiter aus: „Durch die erhebliche Erweiterung der Vertriebskraft in der Ausschließlichkeit und den umfangreichen Maklervertrieb wird die SIGNAL IDUNA Gruppe weiter gestärkt.“ Auch die SIGNAL IDUNA Gruppe wird bei der Integration Synergien heben. Nächste Schritte Grundlage für die heute bekannt gegebene Einigung ist ein von den Parteien unterzeichneter Letter of Intent. Auf dieser Basis soll in den nächsten Wochen ein Vertrag verhandelt werden, der die Grundlage für Verhandlungen mit dem Betriebsrat darstellt. Die Einigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien.
Heutige Pressekonferenz: Am heutigen Dienstag wird um 12:30 Uhr in Hamburg eine Pressekonferenz in den Räumlichkeiten des Deutschen Ring stattfinden: Ludwig-Erhard-Straße 22 20459 Hamburg Diese Pressekonferenz kann auch über Webcast unter http://www.thomson-webcast.net/de/dispatching/?event_id=fe18ea93316f138c90cddba683891402&;;portal_id=daec13e0e05ca98199aa5d9485255ef8 verfolgt werden.
Kontakt: Edzard Bennmann, SIGNAL IDUNA, Tel. +49 40 4124-2925 Philipp Senn, Baloise Group, Tel. +41 61 285 84 67 Kirstin Zeidler, Deutscher Ring, Tel +49 40 3599 – 2737 Dr. Phoebe Kebbel, Hering Schuppener, für Baloise Deutschland, Tel. +49 173 28 62 110
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| 09.04.2010 | Internationale Qualität bestätigt Aus- und Weiterbildung erneut zertifiziert
Die Bonner Zertifizierungsgesellschaft CERTQUA, eine gemeinsame Einrichtung von Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft, erteilte der Personalentwicklung der SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund / Hamburg, erneut das Gütesiegel nach DIN EN ISO 9001:2008.
Das Zertifikat durch die auf Bildungseinrichtungen spezialisierte CERTQUA bedeutet nicht nur, dass das Qualitätsmanagement der SIGNAL IDUNA Personalentwicklung nachvollziehbare Standards erfüllt. Mit der Entscheidung, ihre Aus- und Weiterbildung durch einen unabhängigen Dritten zertifizieren zu lassen, macht die Versicherungsgruppe auch deutlich, welch hohen Stellenwert die Personalentwicklung für sie einnimmt. Auch die ASSEKURATA hatte in ihrem Karriererating 2009 die zertifizierte Personalentwicklung der SIGNAL IDUNA Gruppe als essentiellen Bestandteil für die insgesamt exzellenten Rahmenbedingungen im Vertrieb erkannt. Der zuständige Bereichsleiter Hans Willy-Delbeck: „Neben dem A+ Karriererating von ASSEKURATA bedeutet die neueste Rezertifizierung durch CERTQUA eine weitere externe Anerkennung und Auszeichnung für die SIGNAL IDUNA Personalentwicklung."
Die CERTQUA überprüft jedes Jahr die Einhaltung der festgelegten Qualitätsstandards, beispielsweise inwieweit neue gesetzliche Richtlinien berücksichtigt werden. Damit ist garantiert, dass die Personalentwicklung der SIGNAL IDUNA Gruppe nicht nur punktuell den Zertifizierungskriterien genügt. Hans-Willy Delbeck: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, den erreichten hohen Standard zu erhalten und weiter zu entwickeln.“ Die Personalentwicklung Aus- und Weiterbildung der SIGNAL IDUNA ist bereits seit 1998 zertifiziert. |
| 08.04.2010 | Bilanz 2009: Aufwärtstrend bei ALLRECHT setzt sich fort
Mit den Geschäftsergebnissen 2009 ist die Düsseldorfer ALLRECHT Rechtsschutzversicherung AG, eine Tochter der SIGNAL IDUNA Gruppe, zufrieden. „Sowohl unsere Vertriebsergebnisse als auch Bestandsentwicklung und Gewinnsituation sind überaus erfreulich“, sagte ALLRECHT-Vorstandsmitglied Udo Steinhorst in Düsseldorf.
Der Absatz von Rechtsschutz-Produkten erhöhte sich um 9,8 Prozent auf 3,8 Millionen Euro Jahresbeitrag. Dieses Ergebnis, verbunden mit einer Abgangsquote, die sich in den letzten fünf Jahren halbiert hat, ließ den Bestand bei den Verträgen um 1,5 Prozent auf über 200.000 Stück wachsen. Die Beitragseinnahme stieg um 2,5 Prozent auf 40,6 Millionen Euro. Das Ergebnis ist umso positiver zu bewerten, da ALLRECHT in den letzten Jahren auf Beitragsanpassungen verzichtet hat.
Obwohl sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle insgesamt, getrieben durch den Zuwachs im Arbeits-Rechtsschutz, erhöht haben, verringerte sich die Schadenquote in 2009 erneut um 1,3 Prozent Punkte auf 73,5 Prozent. Dies führte zu einem versicherungstechnischen Ergebnis von 1,4 Millionen Euro (Combined Ratio 96,4 Prozent).
Da die Kapitalerträge gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen sind, erwirtschaftete die Düsseldorfer Rechtsschutzversicherung einen Bilanzgewinn von 3,3 Millionen Euro.
Die Solvabilitätsquote II nach internem Modell betrug, bezogen auf das SCR (Solvenzkapitalanforderung), 312 Prozent.
Auch für das laufende Jahr rechnet der Vorstand weiterhin mit einer positiven Entwicklung. Eine neue Tarifgeneration für Nichtselbstständige soll das Geschäft zusätzlich unterstützen. |