| 09.08.2010 | Ineas- und LadyCarOnline-Versicherte des niederländischen Versicherers IIC müssen jetzt schnell für neuen Kfz-Versicherungsschutz sorgen
Für die rund 50.000 Kunden von Ineas- und LadyCarOnline läuft der Versicherungsschutz Ende August 2010 aus.
Für die mehr als 50 Millionen Kfz-Versicherungskunden in Deutschland besteht kein Anlass zur Sorge.
Kraftfahrtversicherungsverträge mit dem niederländischen Internetversicherer „International Insurance Corporation“ (IIC), der mit Ineas- und LadyCarOnline-Kraftfahrtversicherungen auf dem Deutschen Markt präsent ist, laufen Ende August aus. Darüber hat soeben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert. Die deutschen Ineas- und LadyCarOnline-Versicherten sind deshalb jetzt aufgefordert, sich schnell am besten sofort neuen Kraftfahrtversicherungsschutz zu besorgen.
Der niederländische Versicherer IIC steht seit Juni 2010 unter holländischer Notverwaltung. Laut Amsterdamer Landgericht erfüllt das Unternehmen nicht mehr die gesetzlichen Solvabilitätsanforderungen, die Liquidität der IIC wird als unzureichend eingestuft. In Deutschland konzentrierte sich IIC mit den Marken Ineas und LadycarOnline ausschließlich auf das Online-Geschäft, eine Niederlassung in Deutschland hat das Unternehmen nicht. Die IIC wird somit nicht durch die deutsche Versicherungsaufsicht, die BaFin, beaufsichtigt.
Ungeachtet der Probleme des niederländischen Internet-Versicherers besteht für die Kfz-Versicherungskunden in Deutschland kein Anlass zur Sorge. Der deutsche Kfz-Versicherungsmarkt ist stabil. Es gab bis heute noch nie eine Schieflage eines Kfz-Versicherers in Deutschland.
Zudem bieten die Kraftfahrt-Statistiken des GDV, die auf der Basis von rund 55 Millionen Kfz-Versicherungsverträgen und damit auf der europa-weit größten Datengrundlage erstellt werden, den deutschen Kraftfahrtversicherern eine extrem sichere Grundlage für eine differenzierte und risikogerechte Gestaltung der Tarife. Verkehrsopferhilfe leistet für Geschädigte
Geschädigte, die durch einen Ineas- oder LadyCarOnline-Versicherten Kraftfahrer zu Schaden gekommen sind, werden entschädigt. Für sie leistet die Verkehrsopferhilfe als Garantiefonds Ersatz für Personen- und 2
Die VOH als Garantiefonds der deutschen Kraftfahrtversicherer schützt Geschädigte, die durch ein nicht ermittelbares oder nicht versichertes Kraftfahrzeug zu Schaden gekommen sind. Auch im Falle der Zahlungs-unfähigkeit eines Kfz-Haftpflichtversicherers tritt die VOH ein. Verkehrsopfer, die durch einen nicht durch sie verursachten Unfall verletzt wurden oder einen erheblichen Sachschaden erleiden, sollen so vor Existenz gefährdenden Belastungen bewahrt werden. So werden Haftpflichtschutzlücken gegenüber dem geschädigten Unfallopfer geschlossen. Die VOH leistet nicht für Kaskoschäden.
Die Verkehrsopferhilfe bekommt ihre Aufwendungen im Rahmen eines Ausgleichsabkommens vom niederländischen Garantiefonds zurückerstattet. Die deutschen Kraftfahrtversicherer tragen über die Verkehrsopferhilfe insofern nicht die Verpflichtungen des niederländischen Versicherers.
Anspruchsteller sowie Ineas- oder LadyCarOnline-Kunden können sich zur Bearbeitung der Kraftfahrzeughaftpflichtschäden, für die „Ineas"/„LadyCarOnline“ eintrittspflichtig wäre, unter dem Stichwort: „Ineas/VOH“ an folgende Adresse wenden:
ISB-DEKRA Claims Service Boxgraben 38 52064 Aachen Fax: 0241-5157830 E-Mail: irmgard.jaeschke@birs-isb.com
Für konkrete Fragen zu Ineas/ LadyCarOnline und zu anderen Aspekten des Versicherungsschutzes steht Versicherten auch die Hotline des Informationszentrums der deutschen Versicherer „ZUKUNFT klipp + klar“ unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/33 99 399 (gebührenfrei) oder unter info@klipp-und-klar.de zur Verfügung.
Die wichtigsten Fragen und Antworten im Zusammenhang mit Ineas/ LadyCarOnline finden Sie auf www.gdv.de sowie www.klipp-und-klar.de.
Ansprechpartner:
Katrin Rüter Tel.: 030 / 20 20 51 19 k.rueter@gdv.de Christian Lübke Tel.: 030 / 20 20 51 16 c.luebke@gdv.de |
| 28.07.2010 | DIA-Trendbericht: Vertrauen in private Altersvorsorge weiter gewachsen
Das Vertrauen in die private Altersvorsorge und die Bereitschaft in sie zu investieren sind weiter gewachsen. Entsprechend ist der DIA Deutschland-Trend-Vorsorge mit 112 Punkten auf einen neuen Höchststandgeklettert. Dies berichtet das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in seinem zehnten Trendbericht.
„Die Riester-Rente hat sich zusammen mit Lebensversicherungen und der betrieblichen Altersvorsorge zu einem zentralen Baustein der nicht gesetzlichen Altersvorsorge entwickelt“, erläutert Bernd Katzenstein, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) die aktuellen Befragungsergebnisse. Bei 37 Prozent der Erwerbstätigen gehört sie zum Altersvorsorgeportfolio und liegt dabei im Mittelfeld zwischen Lebensversicherung (44 Prozent) und betrieblicher Altersvorsorge (35 Prozent). Die meisten Personen zahlen monatlich zwischen 26 und 150 Euro, im Durchschnitt 110 Euro in ein Altersvorsorgeprodukt ein. Dabei wird in die Riester-Rente in der Regel deutlich weniger investiert als in andere Produkte. Fast zwei Drittel wollen daran auch zukünftig nichts ändern. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) berichtet seit Anfang 2009 quartalsweise über Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum Thema Vorsorge. Für den zehnten Trendbericht wurden 1.013 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren vom 24.-28. Juni 2010 befragt. |
| 01.07.2010 | Beitragswachstum belegt Vertrauen in die Lebensversicherung
GDV veröffentlicht die detaillierten Zahlen zur Geschäftsentwicklung 2009 der deutschen Lebensversicherer
Die deutschen Lebensversicherer konnten auch 2009 ihre Beitragsein-nahmen deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern. Mit 85,3 Milliarden Eu-ro stiegen die Brutto-Beiträge um 7,1 Prozent (Vorjahr: 79,6 Milliarden Euro). Dies geht aus der neuen Broschüre „Die deutsche Lebensversiche-rung in Zahlen“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirt-schaft (GDV) hervor, die heute in Berlin veröffentlicht wurde.
Trotz dieser positiven Entwicklung war das Geschäftsjahr 2009 noch stark von den Folgen der Finanzmarktkrise geprägt. Einerseits führte die Suche der Kunden nach einem „sicheren Hafen“ für ihre Vorsorgeersparnisse zu einem erheblichen Anstieg der Einmalbeiträge. Darin zeigt sich auch das Vertrauen in die Stärke und Solidität der Lebensversicherer. Andererseits sind viele zurückhaltender bei der Bindung an langfristige Verträge ge-worden.
„Die private Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je“, erklärt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des GDV. „So verständlich die Verunsicherung der Menschen angesichts der Turbulen-zen an den Finanzmärkten auch ist, privat vorzusorgen ist und bleibt die einzige Möglichkeit die zukünftige Rentenlücke zu schließen“, betont er. In diesem Spannungsfeld sei es erfreulich, dass die Zahl der Verträge der privaten und betrieblichen Altersversorgung mit lebenslangen Leistungen weiter gestiegen ist, so von Fürstenwerth.
Zum Ende 2009 bestanden 34,4 Millionen Rentenverträge – ein Anstieg um 1,5 Millionen Verträge gegenüber dem Vorjahr. Rund 14,5 Millionen Verträge davon entfallen bereits auf die betriebliche und private Vorsorge, die mit den Riester-Reformen entstand und staatlich gefördert wird.
Jeden Tag rund 194 Millionen Euro ausgezahlte Leistungen
Die von Lebensversicherern ausgezahlten Leistungen summierten sich 2009 auf 71 Milliarden Euro. Rein rechnerisch wurden im vergangenen Jahr somit Tag für Tag rund 194 Millionen Euro an Versicherungsnehmer ausgezahlt. Das macht deutlich, welche Bedeutung den Lebensversiche-rern bei der Versorgung heutiger und künftiger Rentner zukommt.
Damit die Lebensversicherer dieser Verantwortung gerecht werden, legen sie die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel langfristig am Kapitalmarkt an. Ende 2009 addierten sich diese Kapitalanlagen auf 723 Milliarden Eu-ro (Vorjahr: 701 Milliarden Euro); weitere 45 Milliarden Euro (Vorjahr: 32 Milliarden Euro) kamen noch für fondsgebundene Lebens- und Ren-tenversicherungen hinzu.
Die Broschüre „Geschäftsentwicklung 2009 - Die deutsche Lebensversi-cherung in Zahlen“ steht unter www.gdv.de zum Download zur Verfügung. Interessierte können sie dort auch kostenfrei bestellen.
Ansprechpartner: Una Großmann Tel.: 030 / 20 20 – 51 82 u.grossmann@gdv.de |
| 16.06.2010 | Gesundheitspolitik: Koalition kann und muss durchstarten
Anlässlich der Jahrestagung 2010 des Verbandes der privaten Krankenversicherung erklärt dessen Vorsitzender, Reinhold Schulte:
„Die Gesundheitspolitik in Deutschland braucht dringend einen Richtungswechsel hin zu mehr Freiheit. Union und FDP sollten dabei stärker auf ihr eigenes Programm vertrauen und mit der Umsetzung des Koalitionsvertrags beginnen. Denn trotz aller bekannten Kontroversen gilt: Es gibt durchaus wichtige Reformprojekte, bei denen sich die Koalitionspartner einig sind.
Dazu gehören mit Blick auf die private Krankenversicherung (PKV) zum Beispiel die Abschaffung der 3-Jahres-Wartefrist für Arbeitnehmer, bevor sie endlich in die von ihnen gewünschte Versicherung gehen dürfen, sowie die klare Abgrenzung zu den gesetzlichen Krankenkassen bei Wahl- und Zusatztarifen.
Dazu zählt insbesondere auch die Einführung einer kapitalgedeckten ergänzenden Pflegeversicherung. Noch ist es dazu nicht zu spät. Die Zeit bis zum Höhepunkt der demografischen Probleme reicht zur Bildung von kapitalgedeckter Vorsorge noch aus. Die private Kranken- und Pflegeversicherung bringt mit ihrer Expertise ideale Voraussetzungen für den Ausbau der Kapitaldeckung mit. Deshalb sollte die Koalition dem Rat folgen: Lasst das jemanden machen, der etwas davon versteht. Wir stehen dazu bereit.
Die PKV ist eine starke Säule des deutschen Gesundheitswesens: Schuldenfrei, mit Kapitalvorsorge, Wahlfreiheit für die Versicherten sowie lebenslang garantierten Leistungen inklusive medizinischer Innovationen. Im Interesse ihrer Versicherten ist sie bereit, leistungsgerechte Preise für eine sehr gute medizinische Versorgung zu zahlen.
Die PKV kann jedoch nicht der Zahlmeister sein, der für Ärzte, Arzneimittelhersteller und andere Leistungserbringer jene Ausfälle kompensiert, die durch immer neue Budgetierungen, Kürzungen und Rabatte im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung entstehen.
Wir drängen deshalb energisch darauf, endlich einen wirksamen Hebel zu erhalten, um vernünftige Verhandlungen zum Beispiel mit Ärzten und Pharmaunternehmen über Qualität und sich daraus ergebende Mengen und Preise von Leistungen herbeizuführen. Dazu brauchen wir einen stabilen gesetzlichen Rahmen für ein Verhandlungsmandat auf allen Ebenen.“ |
| 20.04.2010 | Private Altersversorgung: Riester-Rente in Pole-Position
Wer in Deutschland etwas für seine private Altersvorsorge tun möchte, favorisiert die Riester-Rente. So das Ergebnis des aktuellen DIA-Deutschland-Trend Altersvorsorge, dessen Index mit 110 Punkten seinen bisher höchsten Wert erzielt.
Bei Produkten der privaten Altersversorgung liegt die Riester-Rente mit 54 Prozent noch vor Immobilien und Lebensversicherungen, so das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA). Über 70 Prozent der Personen, die bereits "geriestert" haben, bewerten das Produkt mit gut oder sehr gut. Es gilt als familienfreundlich (68 Prozent), aufgrund der staatlichen Förderung als attraktiv (62 Prozent) und als sicher (57 Prozent).
Die Bereitschaft, Versorgungslücken in den nächsten zwölf Monaten zu schließen, steigt wieder: Genau ein Viertel Prozent der Befragten und damit sechs Prozent mehr als im Vorquartal will innerhalb eines Jahres in die private Altersvorsorge investieren. |
| 25.02.2010 | Bundeswettbewerb Aidsprävention 2010 ausgeschrieben: Insgesamt 50.000 Euro Preisgeld für den Bundeswettbewerb
Köln/Berlin, 25. Februar 2010. Zum zweiten Mal lobt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Bundeswettbewerb Aidsprävention aus. Unter dem Motto "Neue Wege sehen – neue Wege gehen!" zeichnet der Wettbewerb Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen die Prävention von HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten stärken. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler erklärt hierzu: „Seit 2007 sind die HIV-Neuinfektionszahlen in Deutschland nicht mehr gestiegen - ein Erfolg unserer nationalen Präventionsstrategie. Um diesen Weg weiterzugehen, brauchen wir immer wieder neue, Erfolg versprechende Kommunikationsansätze, die Menschen über soziale und gesellschaftliche Grenzen hinweg über HIV und Aids aufklären und das Schutzverhalten in allen Teilen der Bevölkerung stärken. Deshalb hoffe ich, dass sich viele Projekte am Bundeswettbewerb Aidsprävention 2010 beteiligen.“ Einen Schwerpunkt sollen in diesem Jahr Ansätze bilden, die besonders schwer erreichbare Zielgruppen ansprechen. Menschen, die infiziert sind, haben dann die besten Aussichten auf optimale Behandlung, wenn die Infektion früh entdeckt wird. Deshalb haben zum Beispiel Projekte gute Chancen auf einen Preis, die die Hemmschwelle senken, sich auf HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten testen zu lassen. Dazu gehört die kontinuierliche Beratung vor und nach dem Test. „Die Aidsprävention in Deutschland hat sich von Anfang an neuen Herausforderungen gestellt“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Die Herausforderung heute liegt in der überzeugenden Motivation zum Schutzverhalten, auch wenn Aids zu einer behandelbaren, allerdings nicht heilbaren Krankheit geworden ist. Neue Herausforderungen brauchen auch neue Akteure und Partner. Deshalb freuen wir uns besonders über Wettbewerbsbeiträge von Fachkräften und Einrichtungen, die sich erst seit kurzem in der Aidsprävention engagieren.“ Dr. Volker Leienbach, Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V. ergänzt: „Der große Zuspruch und die Qualität der im Jahr 2008 prämierten Projekte haben uns ermutigt, den Bundeswettbewerb Aidsprävention in diesem Jahr wieder auszuschreiben. Durch den Wettbewerb erhält die Präventionsarbeit neue Impulse, die besonders wichtig sind, um auch zukünftig besonders gefährdete und schwer erreichbare Zielgruppen wirksam anzusprechen und so langfristig die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland zu senken.“ Insgesamt werden beim diesjährigen Wettbewerb Preisgelder in Höhe von 50.000 Euro ausgelobt. Die Gewinner-Projekte können jeweils bis zu 5.000 Euro erhalten. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury aus praxiserfahrenen Expertinnen und Experten der Aids-Prävention. Am Wettbewerb teilnehmen können Initiativen, Vereine, Institutionen, Beratungsstellen, Jugendgruppen und Schulen mit Sitz in Deutschland, deren Projekte in Deutschland durchgeführt werden. Die Wettbewerbsbeiträge können Projektideen im Planungsstadium, bereits begonnene oder vor kurzem abgeschlossene Projekte sein. Besonders erwünscht sind fachübergreifende Projekte (wie Gesundheit, Migration und Jugend) sowie solche, die die Kooperation unterschiedlicher Institutionen erfordern. Die Wettbewerbsbeiträge können vom 1. März 2010 bis 15. Juni 2010 online unter www.wettbewerb-aids.de eingereicht werden. |